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Praxis: Räumlich Mikrofonieren

Raumbezogene Mikrofonie damals und heute

Heute steht uns ein ganzes Arsenal unterschiedlicher Hard- und Software-Produkte zur Verfügung, um unseren Produktionen nachträglich mit Raumklang und jeder Menge anderer Effekte zu versehen. Doch viel eindringlicher lässt sich der Klang – entsprechende Räumlichkeiten vorrausgesetzt – schon mit dem ersten Glied der Aufnahmekette beeinflussen: Dem Mikrofon. In diesem Praxis-Artikel über das räumliche Mikrofonieren stellt Audio-Experte Uli Apel diverse aktuelle und historische Ansätze für die Stereo- und Mehrkanalmikrofonie vor – Ausprobieren ausdrücklich erwünscht!

Uli Apel (alle Grafiken von Dieter Kahlen†)

"Die raumbezogene Aufnahmetechnik hat die Aufgabe, das Schallfeld des Aufnahmeraumes im Wiedergaberaum zu reproduzieren."

Ein kurzer, knackiger Satz aus einem Lehrbuch für Tonmeister, der seit Erfindung der „Tonkonserve“ viel Forschung, Lehre, Frust und auch Freude ausgelöst hat. Die Reproduktion des Schallfelds des Aufnahmeraums gelingt am besten mit (theoretisch) möglichst vielen Aufnahme- und Wiedergabekanälen, wirde aber aus Kosten- und Kompatibilitätsgründen im Regelfall überwiegend mit zwei Kanälen realisiert. Die in den frühen 70er Jahren aufgekommene Quadrophonie ist leider sehr schnell sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwunden, ohne dass man damals ahnte, dass dieses Format in leicht variierter Form heute wieder zu neuem Leben erweckt werden würde…


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von  Professional audio am 02.02.2016
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